Archive for the ‘Random Stuff’ Category

Elite page impressions

Nicht dass es wichtig wär, ist mir nur grad aufgefallen.
elite

Ist es ein Vogel? Ist es ein Flugzeug?

Nein, es ist ANGEBER-MAN!

Dachte nur, ich zeig mal ein Bild von meinem Arbeitsplatz. Ok, ich geb’s zu, der sieht nicht jeden Tag so aus, aber doch oft.

Auf dem Bild nicht zu sehen: das iPhone mit dem das Bild gemacht wurde ;)

Mein Arbeitsplatz

Mein Arbeitsplatz


(Übrigens: 10 Punkte für das Finden der Film-Referenz in dem Titel).

Booten von CompactFlash

Mal ne ganz neue Idee gehabt: Die Festplatte in meinem Zweitrechner war mir definitiv zu laut, was aber nicht an der Platte an sich lag, sondern an dem herausnehmbaren Festplattenkäfig im Chieftec CS-601; dummes Teil hat gerade mal ein µ Luft, reicht zum klappern aber dicke aus. Schlußfolgerung? Klar, Festplatte raus und was rein, was sich nicht dreht.
Und dieses Etwas sollte zumindest soviel Platz haben um ein Betriebssystem und evtl. die ein oder andere Software zu vertragen, und es sollte wie gesagt keine beweglichen Teile besitzen. Also fiel die Wahl auf eine 4GB CompactFlash Karte. Zum einen weil dieser Speicher “relativ” günstig ist, zum anderen, weil es für diese Karten Adapter gibt, mit denen man sie an den IDE-Bus quasi als Festplatte anstecken kann. Somit sollte auch Booten von dem Ding möglich sein.

Also ab zu eBay und folgende Sachen bestellt:

  • eine Sandisk CompactFlash Ultra II für 29,99 Euro
  • einen Adapter von CompactFlash auf IDE für einen ganzen Euro

Und so sieht das ganze Zeug dann aus:
CompactFlash Karte

Adapter CompactFlash zu IDE

Als die Teile dann endlich da waren (die kamen logischerweise alle aus Hongkong…) konnte es auch schon losgehen mit dem Einbau. Also Adapter eingebaut, an Primary Master gehängt, Strom angesteckt, CF-Karte rein, alte Festplatte abgesteckt und Rechner an. Wunderbar. Mühle springt an, Windows erkennt das Laufwerk. Wunderbar.
Also die neue Platte (die CF-Karte) mit NTFS formatiert und die Installation kann beginnen. Lief dann auch problemlos. Dann wollte das Setup-Programm vom Textmode in den grafischen Modus wechseln. Dafür rebootet die Maschine ja. Also schnell CD aus dem Laufwerk und rebooten lassen. Ha ha, System kann nicht booten, findet wohl keinen Bootrecord. Also Win-CD wieder rein, Wiederherstellungskonsole, fixboot, fixmbr, CD wieder raus und reboot. Wieder nix. Da hab ich mich erstmal geärgert, nicht daß zum Schluß doch nicht von der Karte gebootet werden kann… immer diese billigen chinesischen Adapter… …fluch…
Na ja, eine Chance hab ich ja noch. Also wieder von Win-CD gebootet und neue Installation angeleiert. Aber diesmal mit dem guten alten FAT32. Vielleicht schmeckt ihm ja das besser. Und tatsächlich, der wechsel vom Textmode in den grafischen funktioniert und das System installiert ganz brav weiter. Frage mich bitte niemand warum das mit NTFS nicht wollte, echt keine Ahnung.
Wie auch immer, die Installation hat Stunden gebraucht. Und zwar nicht nur sprichwörtliche Stunden, sondern echte Stunden, also Vielfache von 60 Minuten. Da fing mir allmählich an was zu schimmern. Ui, stimmt ja, so ‘ne CF-Karte ist im Vergleich zu einer Festplatte nicht von der schnellen Sorte. Aber mal abwarten, vielleicht läufts nach der Installation ja flüssiger, schließlich werden dann nicht mehr so viele Daten kopiert und die niedrigen Zugriffszeiten der Karte machen sich bemerkbar.
Ätsch, nö, tun sie aber nicht. Also Windows läuft damit erbärmlich langsam. Bis man nen Browser offen hat vergehen schon mal gut und gerne 20 Sekunden, Systemsteuerung braucht auch ewig, dafür ist das Startmenü verdammt schnell da. Btw., der Startvorgang dauert auch viel länger.
Um mal zu sehen, wieviel Gas die Karte wirklich gibt, hab ich mal ein Benchmark davon gemacht. Zum besseren Vergleich hab ich auch ein Benchmark von meiner “normalen” Festplatte, einer Samsung SpinPoint SP2504C gemacht.

Also hier erstmal die Samsung-Platte:
Benchmark Samsung SpinPoint
Wie man sieht bringt sie einen durchschnittlichen Durchsatz von 57,2MB/sek bei einer Zugriffszeit von 14,1ms.

Zum Vergleich dann der Benchmark der CF-Karte:
Benchmark Sandisk CompactFlash Ultra II
Mit 13,1MB/sek Durchsatz ist die Karte ca. 4 mal langsamer als die SpinPoint. War zwar klar daß sie langsamer ist, aber gleich vier mal?? Wenigstens bei der Zugriffszeit sieht man mit 0,6ms eine Verbesserung um den sagenhaften Faktor 23,5.

Also Fazit von der ganzen Sache: Die winzige Zugriffszeit reißt den mageren Durchsatz leider nicht raus. Wer’s also selbst mal probieren möchte, der lasse es lieber bleiben, funktioniert echt nicht toll.

Nun die Raucher – und dann?

Im Politischen Feuilleton des Deutschlandradio Kultur bricht die Schriftstellerin Monika Maron für die Raucher eine Lanze.
Ich rauche ja nun seit ein paar Jahren nicht mehr, aber trotzdem. Ich finde, die Frau hat recht!

Hier ein kleiner, aus dem Zusammenhang gerissener Teaser:

Man wird vielleicht auch überlegen, ob Menschen mit einem den Ansprüchen unserer Arbeitswelt nicht genügenden Intelligenzquotienten die Fortpflanzung erlaubt werden sollte. Schließlich muss man bedenken, welche Kosten dem Gemeinwesen aus solcher Nachkommenschaft entstehen können.

Aber besser erst einmal den ganzen Artikel lesen, sonst gibt’s wahrscheinlich Missverständnisse.

Auch Äpfel faulen

Jetzt hab ich doch echt mal was seltsames an meinem iBook entdeckt. Gerade eben meine Stereoanlage an die 3,5mm Klinke gehängt und gleich mal ein richtiges Brummen draufgehabt. Natürlich erstmal nachgeschaut, ob das Kabel nicht neben irgendeinem Stromkabel liegt, hab es von den Boxen weggelegt und so weiter, hat alles nichts geholfen. Nach einigem Hin und Her hab ich dann mal Einen nach dem Anderen die restlichen Stecker aus dem iBook gezogen. Und siehe da, sobald man das Monitorkabel (ADC-VGA-Adapter), welches direkt neben dem Klinkenausgang liegt, abzieht ist’s auch schon schluss mit der Brummerei. Jetzt muss ich mich halt entscheiden: Entweder Musik vom iBook und 12″ Monitor, oder Musik vom iPod und 19 Zoll.
Tja Apple, da habt Ihr Mist gebaut. Dafür gibt’s beide Daumen nach unten!

I can see clearly now…

Generalbundesanwalt Kay Nehm will mit Hilfe der Mautbrücken Straftäter verfolgen.
An sich ja keine schlechte Idee, stehen die Teile ja quasi überall und registrieren jede Bewegung der Autofahrer. Was meines Erachtens aber das Schlimme daran ist, ist dass durch diesen “Vorstoss” mal wieder eine schleichende Aufweichung unserer Privatsphäre betrieben wird. Ich unterstelle Nehm nicht dass er es darauf angelegt hat rein präventiv all unsere Daten zu sammeln und zu speichern, jedoch hat man die Brücken erstmal zweckentfremdet folgen weitere Schritte stante pedes.
Auf gut Deutsch: Sollte irgendjemand tatsächlich damit anfangen, die Mautbrücken auch zur Überwachung zu benutzen, so folgt unweigerlich dass die Dinger über kurz oder lang bis aufs Maximum ausgereizt werden und dann ham’ wir den Salat.
Falls Nehm aber scheitern sollte mit diesem Versuch hätte ich hier einen super Tipp, wie’s trotzdem klappt: Einfach mal laut die Worte “Terror” und “Mautbrücke” in ein und demselben Satz verwenden und schon funktioniert das!
Und das wird bestimmt nicht die einzige Änderung bleiben, die die Mautbrücken erfahren werden. Gebaut, um lediglich LKWs abzukassieren, wird die Maut über kurz oder lang auch auf PKWs ausgeweitet. Noch empört sich jeder, aber irgendwann werden die Kassen noch leerer als heute “und das System funktioniert doch so gut, warum also nicht auch PKWs”?
Falls es mal soweit ist, ich hab’s euch ja jetzt schon prophezeit. Damit niemand meckern kann, er hätte nichts davon gewusst.

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