Gewagte Methodik
- May 23rd, 2006
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GMX Online berichtete heute von einem Schweren Schlag gegen deutsche Musiktauscher. Jetzt ist es ja nicht gerade eine Neuigkeit dass Tauschbörsennutzer immer öfter gerichtlich belangt werden, aber stutzig gemacht hat mich an dem Bericht die Methode, mit der die ganzen “Beweismittel “gefunden” wurden:
Mit einer eigens entwickelten und weltweit einmaligen Software habe man in zwei Monaten über 800.000 Datensätze und mehr als 14 Gigabyte Log-Dateien aufgezeichnet.
Bin ich der einzige dem das verdammt nach packet-sniffing riecht? Wäre es denn legal, eine Datenverbindung zwischen zwei Punkten abzuhören “nur” weil man Beweismittel sammelt?
Irgendwie fällt mir dazu nur ein Zitat aus dem Deutschunterricht ein (Achtung: Rechtschreibung nur interpoliert!):
Darf das das?
Das darf das!
Und warum darf das das?
Weil das das darf!