Generalbundesanwalt Kay Nehm will mit Hilfe der Mautbrücken Straftäter verfolgen.
An sich ja keine schlechte Idee, stehen die Teile ja quasi überall und registrieren jede Bewegung der Autofahrer. Was meines Erachtens aber das Schlimme daran ist, ist dass durch diesen “Vorstoss” mal wieder eine schleichende Aufweichung unserer Privatsphäre betrieben wird. Ich unterstelle Nehm nicht dass er es darauf angelegt hat rein präventiv all unsere Daten zu sammeln und zu speichern, jedoch hat man die Brücken erstmal zweckentfremdet folgen weitere Schritte stante pedes.
Auf gut Deutsch: Sollte irgendjemand tatsächlich damit anfangen, die Mautbrücken auch zur Überwachung zu benutzen, so folgt unweigerlich dass die Dinger über kurz oder lang bis aufs Maximum ausgereizt werden und dann ham’ wir den Salat.
Falls Nehm aber scheitern sollte mit diesem Versuch hätte ich hier einen super Tipp, wie’s trotzdem klappt: Einfach mal laut die Worte “Terror” und “Mautbrücke” in ein und demselben Satz verwenden und schon funktioniert das!
Und das wird bestimmt nicht die einzige Änderung bleiben, die die Mautbrücken erfahren werden. Gebaut, um lediglich LKWs abzukassieren, wird die Maut über kurz oder lang auch auf PKWs ausgeweitet. Noch empört sich jeder, aber irgendwann werden die Kassen noch leerer als heute “und das System funktioniert doch so gut, warum also nicht auch PKWs”?
Falls es mal soweit ist, ich hab’s euch ja jetzt schon prophezeit. Damit niemand meckern kann, er hätte nichts davon gewusst.